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​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​Hier finden Sie aktuelle Pressemitteilungen, News und Informationen zur Leipzig Medical Biobank:

23.06.2026 | NUM/GBN: Aufbau Biobank-Plattform startet

Pressemitteilung | Aufbau der „Biobank-Plattform für Deutschland“ startet

Mit dem Aufbau einer bundesweiten Biobank-Plattform beginnt am 1. Juli die Umsetzung eines zentralen Vorhabens aus dem Koalitionsvertrag der Bundesregierung sowie der Biotechnologie-Roadmap der Hightech Agenda. Die vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderte „Biobank-Plattform für Deutschland“ soll den Zugang zu Bioproben wie Blut oder Gewebe sowie den dazugehörigen klinischen und analytischen Daten für die medizinische Forschung erleichtern – unter Einhaltung strengster Qualitäts-, Datenschutz- und Ethikstandards. Bei der Kick-off-Veranstaltung in Berlin standen gestern Dialog, Vernetzung und die künftige Zusammenarbeit im Mittelpunkt.

Umgesetzt wird das Projekt „Biobank-Plattform für Deutschland“ im Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) mit dem dort integrierten German Biobank Network (GBN). Das NUM übernimmt die Trägerschaft der Biobank-Plattform und schafft den strukturellen Rahmen für ihren Aufbau und langfristigen Betrieb. Für den Aufbau der Plattform stellt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) bis 2030 Fördermittel in Höhe von rund 50 Millionen Euro bereit. Bis 2030 wird die Plattform organisatorisch, technisch und inhaltlich in die bestehende Forschungslandschaft integriert. Ausgearbeitet wurde das zugrundeliegende Konzept innerhalb der Universitätsmedizin zusammen mit dem German Biobank Network (GBN), mit Fraunhofer Gesundheit, der Deutschen Hochschulmedizin, der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF), dem Verband der forschenden Pharmaunternehmen (vfa), dem Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI), dem Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) und dem Biotechnologieverband BIO Deutschland.  

Bioproben und Daten standortübergreifend schneller nutzbar machen 

Biobanken sind ein zentraler Bestandteil medizinischer Forschung und Versorgung. Sie bilden die Grundlage für Präzisionsmedizin, molekulare Diagnostik und moderne datenbasierte Forschung. Ziel des Projekts ist es, die im GBN zusammengeschlossenen universitären Biobanken so zu vernetzen und weiter zu harmonisieren, dass Bioproben und Daten standortübergreifend schneller und einfacher für die Forschung nutzbar werden. Hierfür werden die dezentral organisierten Biobanken an 38 Standorten organisatorisch in einer Biobank-Plattform zusammengeführt. Für diese wird im NUM eine zentrale Servicestelle aufgebaut, die den Zugang zu Proben und Daten aus den beteiligten Biobanken koordiniert und erleichtert. Forschende aus akademischer Wissenschaft und Industrie müssen dann nicht mehr einzelne Biobank-Standorte separat anfragen und mit diesen Einzelverträge schließen. Sie erhalten damit bessere Voraussetzungen, um Krankheiten zu erforschen, Diagnostik und Therapien weiterzuentwickeln und so langfristig die Versorgung von Patient:innen zu verbessern. 

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23.05.2026 | LMB in Prag mit Qualitätssiegel ausgezeichnet

News | Leipzig Medical Biobank erhält BBMRI-ERIC-Qualitätssiegel in Prag

Verleihung Quality Label_Leipzig Medical Biobank_22052026.jpg Vertreter:innen der Leipzig Medical Biobank haben auf der diesjährigen Europe Biobank Week in Prag das BBMRI-ERIC Qualitätssiegel in Empfang genommen. Auf dem Foto (v. l. n. r.): Prof. Dr. Jens Habermann (Generaldirektor des BBMRI-ERIC), Dr. Juliane Weikert (Qualitätsmanagerin der Leipzig Medical Biobank), Dr. Ronny Baber (Leiter der Leipzig Medical Biobank), Roland Leiminger (Präsident der European, Middle Eastern and African Society for Biobanking), Andrea Wutte (Leiterin des BBMRI-ERIC QM-Service)

Die Leipzig Medical Biobank (LMB) an der Universitätsmedizin Leipzig ist anlässlich der Europe Biobank Week in Prag am 22. Mai 2026 mit dem Qualitätssiegel des europäischen Biobankennetzwerks BBMRI-ERIC ausgezeichnet worden. Neben der LMB erhielten sieben weitere deutsche Biobanken an sechs Standorten die Auszeichnung.

Das Qualitätssiegel würdigt exzellentes Biobanking nach höchsten Qualitätsstandards. Seit 2017 vergibt BBMRI-ERIC sogenannte „Quality Labels“ an Biobanken in seinen Mitgliedsstaaten. Voraussetzung für die Auszeichnung ist die vollständige Einhaltung der Anforderungen der Norm DIN EN ISO 20387. Diese definiert unter anderem Standards für Räumlichkeiten und technische Ausstattung, Prozesse zur Entnahme, Lagerung und zum Transport biologischer Proben sowie der zugehörigen Daten und stellt hohe Anforderungen an das Qualitätsmanagement.

Zur Vorbereitung auf die Akkreditierung nach DIN EN ISO 20387 führt das German Biobank Network (GBN) seit 2018 regelmäßige Audits durch. Im Rahmen dieses Qualitätsprogramms konnte die LMB ihre Prozesse in den vergangenen acht Jahren kontinuierlich weiterentwickeln, beispielsweise in den Bereichen Probenverarbeitung und Probenzertifikate, aber auch bei Risikoanalysen und Management-Reviews. Diese Fortschritte bildeten eine wesentliche Grundlage für die nun verliehene Auszeichnung durch BBMRI-ERIC.

Quality Label Biobank_05062026.jpg Das Qualitätssiegel von BBMRI-ERIC zeichnet exzellentes Biobanking nach höchsten Qualitätsstandards aus.

Fotos: Leipzig Medical Biobank

12.05.2026 | Dr. Ronny Baber im Pharma Fakten Interview

News | Pharma Fakten Interview mit Dr. Ronny Baber über eine geplante nationale Biobank-Plattform: „Damit Forschungsergebnisse schneller beim Patienten ankommen“ 

Noch in diesem Jahr soll in Deutschland eine „Nationale Biobank“ eingeführt werden – entscheidend vorangetrieben wurde dieses Projekt vom German Biobank Network (GBN). Dr. Ronny Baber ist dort Vorstandsmitglied und Leiter der Leipzig Medical Biobank an der Universität Leipzig. Wir haben mit ihm darüber gesprochen, welchen Nutzen die „Nationale Biobank“ für Forschende und Patient:innen haben wird – und welche Faktoren über den Erfolg dieses Projekts entscheiden könnten. 

Was genau ist das German Biobank Network, kurz GBN?

Dr. Ronny Baber
Dr. Ronny Baber, Vorstandsmitglied GBN
Foto © privat

Dr. Ronny Baber: Das GBN vereint akademische Biobanken in ganz Deutschland, die humane Bioproben, also zum Beispiel Blut- und Gewebeproben, sammeln. Es ist als gemeinsame Plattform zur Zusammenarbeit gedacht. Die so organisierten Biobanken machen Bioproben sowie dazugehörige Daten über eine vernetzte IT-Infrastruktur europaweit für die biomedizinische Forschung verfügbar. Mittlerweile haben wir 46 Mitglieder im Biobank-Network. Seit dem 1. Juli 2025 ist das GBN organisatorisch im Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) verankert.


Das GBN hat die Entstehung der nun geplanten „Nationalen Biobank“ entscheidend vorangetrieben…

Baber: Ja, aber da muss man bei der Wortwahl aufpassen. Den Begriff „Nationale Biobank“ hat die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag verwendet. Das klingt, als gebe es eine zentrale Institution, zu der Proben aus ganz Deutschland geschickt werden. Dann müssten aber viele Proben weite Wege zurücklegen, was die Qualität deutlich mindern würde. Es ist besser, eine Bioprobe möglichst bald nach der Entnahme vor Ort zu bearbeiten. Deswegen soll die „Nationale Biobank“ eine dezentrale Struktur erhalten.


Warum ist eine „Nationale Biobank“ wichtig?

Baber: Wie wir aus unserer Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen wissen, wollen die Patient:innen, dass ihre Proben für die Forschung genutzt werden, dass es einfache Strukturen gibt und vor allem, dass am Ende etwas dabei herauskommt. Patient:innen, die ihre Proben für die Forschung zur Verfügung stellen, hoffen auf eine bessere Behandlung.


Und inwiefern kann eine Nationale Biobank dazu einen Beitrag leisten?

Baber: Grundsätzlich wird es für Forschende, sei es aus dem akademischen Bereich oder der Industrie, einfacher, genau die Proben zu erhalten, die für ein bestimmtes Forschungsprojekt benötigt werden – und zwar mitsamt den zugehörigen Daten. Derzeit liegen in den Biobanken in Deutschland rund 36 Millionen Proben, etwas mehr als zwei Millionen davon alleine bei uns in Leipzig. Aber: Wenn ich mit Proben arbeiten will, die in einer Biobank liegen, dann muss ich dort nachfragen, ob ich die Proben haben darf – diese Anfrage muss ich an jedem Standort stellen, an dem Proben liegen. Hinzu kommt: Diese Proben wurden für einen bestimmten Zweck gesammelt und ich kann sie nicht so einfach für einen anderen Forschungszweck nutzen. Das alles soll nun harmonisiert und vereinfacht werden.


Zum vollständigen Pharma Fakten Interview

12.03.2026 | LMB erhält BBMRI-Qualitätssiegel

News | Die Leipzig Medical Biobank (LMB) erhält das BBMRI-Qualitätssiegel

Die Leipzig Medical Biobank (LMB) hat das Qualitätssiegel des europäischen Biobanken-Netzwerks BBMRI-ERIC erhalten. Die LMB ist eine hochmoderne Biobank für die qualitätsgesicherte Sammlung, Verarbeitung, Lagerung und Bereitstellung von Biomaterialproben. Gegründet im Jahr 2010, konzentrierte sie sich zunächst auf die Sammlung, Verarbeitung, Lagerung und Bereitstellung vor allem flüssiger Proben aus epidemiologischen Studien des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen (LIFE). Seit 2017 werden zudem Gewebeproben von Krebspatient:innen gesammelt und für Forschungszwecke gelagert. Seit 2021 kommen zudem Proben von Patient:innen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen hinzu.

Der Weg zum Qualitätssiegel

Mit dem Start des Auditprogramms des German Biobank Network (GBN) im Jahr 2018 begann für die Leipzig Medical Biobank (LMB) der Weg als eine der ersten Biobanken in Deutschland, die auditiert wurden. Seitdem wird die Biobank alle 18 Monate von hochqualifizierten und engagierten Auditor:innen besucht.

In den vergangenen acht Jahren hat sich die Professionalität des GBN-Auditprogramms kontinuierlich weiterentwickelt, während die LMB gleichzeitig die Dokumentation ihrer Biobank-Aktivitäten stetig verbessert hat. Durch das GBN-Qualitätsprogramm konnte die LMB wertvolle Erfahrungen sammeln, unter anderem in Bereichen wie Probenzertifikaten, Risikoanalysen und Management-Reviews. Webinare, Audits und die gesammelten Erfahrungen haben schließlich die Grundlage für den Erhalt des Qualitätssiegels geschaffen – eine Auszeichnung, die diesen langen Entwicklungsprozess würdigt.

Zur vollständigen News von BBMRI-ERIC

Die Leipzig Medical Biobank (LMB) der Universität Leipzig hat das BBMRI-Qualitätssiegel erhalten. Die LMB ist eine hochmoderne Biobank für die qualitätsgesicherte Sammlung, Verarbeitung, Lagerung und Bereitstellung von Biomaterialproben. Gegründet im Jahr 2010, konzentrierte sie sich zunächst auf die Sammlung, Verarbeitung, Lagerung und Bereitstellung vor allem flüssiger Proben aus epidemiologischen Studien des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen (LIFE). Seit 2017 werden zudem Gewebeproben von Krebspatientinnen und -patienten gesammelt und für Forschungszwecke gelagert. Seit 2021 kommen außerdem Proben von Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen hinzu.

Der Weg zum Qualitätssiegel

Mit dem Start des Auditprogramms des German Biobank Network (GBN) im Jahr 2018 begann für die Leipzig Medical Biobank (LMB) der Weg als eine der ersten Biobanken in Deutschland, die auditiert wurden – ein bedeutender Meilenstein. Seitdem wird die Biobank alle 18 Monate von hochqualifizierten und engagierten Auditorinnen und Auditoren besucht.

In den vergangenen acht Jahren hat sich die Professionalität des GBN-Auditprogramms kontinuierlich weiterentwickelt, während die LMB gleichzeitig die Dokumentation ihrer Biobank-Aktivitäten stetig verbessert hat. Durch das GBN-Qualitätsprogramm konnte die LMB wertvolle Erfahrungen sammeln, unter anderem in Bereichen wie Probenzertifikaten, Risikoanalysen und Management-Reviews. Webinare, Audits und die gesammelten Erfahrungen haben schließlich die Grundlage für den Erhalt des Qualitätssiegels geschaffen – eine Auszeichnung, die diesen langen Entwicklungsprozess würdigt.

Die Leipzig Medical Biobank (LMB) der Universität Leipzig hat das BBMRI-Qualitätssiegel erhalten. Die LMB ist eine hochmoderne Biobank für die qualitätsgesicherte Sammlung, Verarbeitung, Lagerung und Bereitstellung von Biomaterialproben. Gegründet im Jahr 2010, konzentrierte sie sich zunächst auf die Sammlung, Verarbeitung, Lagerung und Bereitstellung vor allem flüssiger Proben aus epidemiologischen Studien des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen (LIFE). Seit 2017 werden zudem Gewebeproben von Krebspatientinnen und -patienten gesammelt und für Forschungszwecke gelagert. Seit 2021 kommen außerdem Proben von Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen hinzu.

Der Weg zum Qualitätssiegel

Mit dem Start des Auditprogramms des German Biobank Network (GBN) im Jahr 2018 begann für die Leipzig Medical Biobank (LMB) der Weg als eine der ersten Biobanken in Deutschland, die auditiert wurden – ein bedeutender Meilenstein. Seitdem wird die Biobank alle 18 Monate von hochqualifizierten und engagierten Auditorinnen und Auditoren besucht.

In den vergangenen acht Jahren hat sich die Professionalität des GBN-Auditprogramms kontinuierlich weiterentwickelt, während die LMB gleichzeitig die Dokumentation ihrer Biobank-Aktivitäten stetig verbessert hat. Durch das GBN-Qualitätsprogramm konnte die LMB wertvolle Erfahrungen sammeln, unter anderem in Bereichen wie Probenzertifikaten, Risikoanalysen und Management-Reviews. Webinare, Audits und die gesammelten Erfahrungen haben schließlich die Grundlage für den Erhalt des Qualitätssiegels geschaffen – eine Auszeichnung, die diesen langen Entwicklungsprozess würdigt.

Die Leipzig Medical Biobank (LMB) der Universität Leipzig hat das BBMRI-Qualitätssiegel erhalten. Die LMB ist eine hochmoderne Biobank für die qualitätsgesicherte Sammlung, Verarbeitung, Lagerung und Bereitstellung von Biomaterialproben. Gegründet im Jahr 2010, konzentrierte sie sich zunächst auf die Sammlung, Verarbeitung, Lagerung und Bereitstellung vor allem flüssiger Proben aus epidemiologischen Studien des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen (LIFE). Seit 2017 werden zudem Gewebeproben von Krebspatientinnen und -patienten gesammelt und für Forschungszwecke gelagert. Seit 2021 kommen außerdem Proben von Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen hinzu.


Der Weg zum Qualitätssiegel


Mit dem Start des Auditprogramms des German Biobank Network (GBN) im Jahr 2018 begann für die Leipzig Medical Biobank (LMB) der Weg als eine der ersten Biobanken in Deutschland, die auditiert wurden – ein bedeutender Meilenstein. Seitdem wird die Biobank alle 18 Monate von hochqualifizierten und engagierten Auditorinnen und Auditoren besucht.


In den vergangenen acht Jahren hat sich die Professionalität des GBN-Auditprogramms kontinuierlich weiterentwickelt, während die LMB gleichzeitig die Dokumentation ihrer Biobank-Aktivitäten stetig verbessert hat. Durch das GBN-Qualitätsprogramm konnte die LMB wertvolle Erfahrungen sammeln, unter anderem in Bereichen wie Probenzertifikaten, Risikoanalysen und Management-Reviews. Webinare, Audits und die gesammelten Erfahrungen haben schließlich die Grundlage für den Erhalt des Qualitätssiegels geschaffen – eine Auszeichnung, die diesen langen Entwicklungsprozess würdigt.

Die Leipzig Medical Biobank (LMB) der Universität Leipzig hat das BBMRI-Qualitätssiegel erhalten. Die LMB ist eine hochmoderne Biobank für die qualitätsgesicherte Sammlung, Verarbeitung, Lagerung und Bereitstellung von Biomaterialproben. Gegründet im Jahr 2010, konzentrierte sie sich zunächst auf die Sammlung, Verarbeitung, Lagerung und Bereitstellung vor allem flüssiger Proben aus epidemiologischen Studien des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen (LIFE). Seit 2017 werden zudem Gewebeproben von Krebspatientinnen und -patienten gesammelt und für Forschungszwecke gelagert. Seit 2021 kommen außerdem Proben von Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen hinzu.


Der Weg zum Qualitätssiegel


Mit dem Start des Auditprogramms des German Biobank Network (GBN) im Jahr 2018 begann für die Leipzig Medical Biobank (LMB) der Weg als eine der ersten Biobanken in Deutschland, die auditiert wurden – ein bedeutender Meilenstein. Seitdem wird die Biobank alle 18 Monate von hochqualifizierten und engagierten Auditorinnen und Auditoren besucht.


In den vergangenen acht Jahren hat sich die Professionalität des GBN-Auditprogramms kontinuierlich weiterentwickelt, während die LMB gleichzeitig die Dokumentation ihrer Biobank-Aktivitäten stetig verbessert hat. Durch das GBN-Qualitätsprogramm konnte die LMB wertvolle Erfahrungen sammeln, unter anderem in Bereichen wie Probenzertifikaten, Risikoanalysen und Management-Reviews. Webinare, Audits und die gesammelten Erfahrungen haben schließlich die Grundlage für den Erhalt des Qualitätssiegels geschaffen – eine Auszeichnung, die diesen langen Entwicklungsprozess würdigt.

Die Leipzig Medical Biobank (LMB) der Universität Leipzig hat das BBMRI-Qualitätssiegel erhalten. Die LMB ist eine hochmoderne Biobank für die qualitätsgesicherte Sammlung, Verarbeitung, Lagerung und Bereitstellung von Biomaterialproben. Gegründet im Jahr 2010, konzentrierte sie sich zunächst auf die Sammlung, Verarbeitung, Lagerung und Bereitstellung vor allem flüssiger Proben aus epidemiologischen Studien des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen (LIFE). Seit 2017 werden zudem Gewebeproben von Krebspatientinnen und -patienten gesammelt und für Forschungszwecke gelagert. Seit 2021 kommen außerdem Proben von Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen hinzu.


Der Weg zum Qualitätssiegel


Mit dem Start des Auditprogramms des German Biobank Network (GBN) im Jahr 2018 begann für die Leipzig Medical Biobank (LMB) der Weg als eine der ersten Biobanken in Deutschland, die auditiert wurden – ein bedeutender Meilenstein. Seitdem wird die Biobank alle 18 Monate von hochqualifizierten und engagierten Auditorinnen und Auditoren besucht.


In den vergangenen acht Jahren hat sich die Professionalität des GBN-Auditprogramms kontinuierlich weiterentwickelt, während die LMB gleichzeitig die Dokumentation ihrer Biobank-Aktivitäten stetig verbessert hat. Durch das GBN-Qualitätsprogramm konnte die LMB wertvolle Erfahrungen sammeln, unter anderem in Bereichen wie Probenzertifikaten, Risikoanalysen und Management-Reviews. Webinare, Audits und die gesammelten Erfahrungen haben schließlich die Grundlage für den Erhalt des Qualitätssiegels geschaffen – eine Auszeichnung, die diesen langen Entwicklungsprozess würdigt.Die dsff

25.02.2026 | Webinar: Patient:innen in Biobanking einbinden

News | Stärkung von Biobanken durch Einbindung von Patient:innen und Öffentlichkeit

Europäisches Biobanken-Netzwerk BBMRI-ERIC startet Webinarreihe

„Engagement und Mitwirkung sind nicht möglich, wenn kein Vertrauen da ist“, betonte Sara Rebbling (Biobank Schweden) im ersten Webinar des BBMRI-ERIC Stakeholder Forums am 4. Februar 2026.

Der kontinuierliche Dialog mit Patient:innen, Angehörigen und der Öffentlichkeit ist ein zentrales Leitprinzip in Biobanking und Forschung. Dennoch ist die Einbindung von Öffentlichkeit und Patient:innen in vielen Biobanken bislang noch keine gängige Praxis.

Das erste Webinar des BBMRI-ERIC Stakeholder Forums widmete sich der Bedeutung und den Vorteilen, Patient:innen und öffentliche Vertreter:innen als gleichberechtigte Partner in Biobanken und Forschung einzubeziehen. Sie bringen gelebte Erfahrung sowie spezifisches Wissen ein und können eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des Biobanking-Ökosystems übernehmen.

„Unser Stakeholder Forum ist die zentrale Schnittstelle für Patientenorganisationen zu den Biobanken und ein integraler Bestandteil der Governance und Kultur von BBMRI-ERIC. Es handelt sich um eine wechselseitige Beziehung zwischen der Biobank-Community und den Stakeholdern; das Stakeholder Forum ist fest in der Satzung von BBMRI-ERIC verankert“, erklärt Eric Vermeulen, Vorsitzender der Patientinnen- und Bürger-Säule des BBMRI-ERIC Stakeholder Forums.

Im Webinar diskutierten vier eingeladene Referierende – Biobanker:innen sowie Patientenvertretungen – bewährte Praxisbeispiele zur Beteiligung und Mitwirkung und thematisierten zugleich bestehende Barrieren und Herausforderungen. Sara Rebbling (Biobank Schweden) und Ronny Baber (Leiter der Leipzig Medical Biobank) berichteten aus Sicht der Biobanken, während Eric Vermeulen (Vorsitzender der Patientinnen- und Bürger-Säule des BBMRI-ERIC Stakeholder Forums) und Albert Counet (Präsident der Ligue Huntington Francophone Belge) die Perspektive der Patient:innen einbrachten. Gemeinsam erarbeiteten sie praxisnahe Ansätze zur Stärkung von Partizipation und Zusammenarbeit im Biobanking – dem Kernanliegen des BBMRI-ERIC Stakeholder Forums.

Zur vollständigen News und zum Webinar von BBMR-ERIC

24.02.2026 | 5 Fragen an Dr. Ronny Baber, Leiter der LMB

News | Neu im GBN-Vorstand: 5 Fragen an Dr. Ronny Baber

Mit der Erweiterung des Vorstands stellt sich das German Biobank Network (GBN) breiter auf. Neu im Gremium ist Dr. Ronny Baber, der den Partnerstandort Leipzig Medical Biobank (LMB) leitet. 

1. Sie sind neu im GBN-Vorstand – was hat Sie motiviert, für dieses Amt zu kandidieren? 

Im Vorstand bin ich zwar neu, aber im Steering Committee des GBN arbeite ich schon von Anfang an mit. In dieser Zeit habe ich die Aufgaben und Entwicklungsschritte des Netzwerks intensiv begleitet. Mich reizt besonders, Strukturen weiterzuentwickeln und an neue Anforderungen anzupassen. Die Möglichkeit, strategisch mitzugestalten, um das Biobanking in Deutschland zukunftsfähig zu machen, hat mich besonders motiviert. 

2. Welche Themen möchten Sie in den kommenden zwei Jahren besonders voranbringen? 

Ein Schwerpunkt wird für mich auf Kommunikation, Stakeholder Management und Industriekooperation liegen. In Leipzig haben wir in diesen Bereichen viel Erfahrung gesammelt. Dieses Know-how möchte ich nun noch stärker ins GBN einbringen. 

Denn Kommunikation ist auch in unserem Bereich entscheidend, um Menschen zu überzeugen und neue Kooperationen aufzubauen. Ein gutes Beispiel dafür ist unser 2024 veröffentlichtes GBN-Positionspapier zu Biobanking und Partizipation. Der enge Schulterschluss mit Patient:innen-Vertretungen war dabei ein ganz wichtiger Schritt im Stakeholder Management. Gleichzeitig hat das Papier auch politische Aufmerksamkeit erzeugt. Diese Verbindung aus fachlicher Positionierung, Kommunikation und strategischem Dialog möchte ich weiter ausbauen. 

3. Das GBN ist inzwischen fest im Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) verankert. Wo sehen Sie hier die größten Chancen und Herausforderungen? 

Die Verankerung im NUM eröffnet die Chance, Studien ganzheitlich zu betrachten und Strukturen besser zu verzahnen: von klinischen Daten über Bioproben bis hin zu organisatorischen Prozessen. Die enge Zusammenarbeit mit Datenintegrationszentren, Studienorganisationen und perspektivisch auch mit der Industrie eröffnet neue Möglichkeiten. Zugleich ist mit der Aufnahme ins NUM eine hohe Erwartungshaltung verbunden. Entscheidend wird sein, diese Erwartungen mit belastbaren Strukturen zu unterlegen. 

Zum vollständigen Interview des German Biobank Network

29.01.2026 | Dr. Ronny Baber in GBN-Vorstand gewählt

News | Dr. Ronny Baber in den Vorstand des German Biobank Network (GBN) gewählt


Dr. Ronny Baber, Leiter der Leipzig Medical Biobank (LMB), wurde vom Steering Committee (SC) des German Biobank Network (GBN) für die neue Amtsperiode in den Vorstand des GBN gewählt. Neben seiner Funktion als Leiter der LMB engagiert er sich in internationalen Biobank-Netzwerken wie der European, Middle Eastern & African Society for Biopreservation and Biobanking (ESBB) und der European Research Infrastructure for Biobanking (BBMRI-ERIC) sowie in verschiedenen Normungsgremien.

Als weitere Vorstandmitglieder wurden PD Dr. Sara Nußbeck (Universitätsmedizin Göttingen), Dr. Gabriele Anton (Universität Bielefeld) und PD Dr. Dr. Michael Kiehntopf (Universitätsklinikum Jena) bestätigt. Die Sprecher:innenfunktion übernehmen Sara Nußbeck und Michael Kiehntopf, vertreten werden sie durch Gabriele Anton und Ronny Baber.

Auf Beschluss des Steering Committees wurde der Vorstand von drei auf vier Personen erweitert, um die Governance-Strukturen stärker an die des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM) anzugleichen und eine paritätische Besetzung des Gremiums zu ermöglichen.

Hintergrund:

Im German Biobank Network (GBN) vernetzen sich akademische Biobanken aus ganz Deutschland, die menschliche Bioproben für die Forschung sammeln und bereitstellen. Das Netzwerk fördert die Zusammenarbeit und Weiterentwicklung der Biobanken, vertritt deutsche Interessen im europäischen Netzwerk BBMRI-ERIC und unterstützt die biomedizinische Forschung hin zur Präzisionsmedizin.

Seit 2025 ist das GBN organisatorisch im Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) verankert, in dem sich – gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) – alle 37 universitätsmedizinischen Standorte Deutschlands zusammengeschlossen haben. Ziel des NUM ist die Bündelung gemeinsamer Ressourcen für eine kliniknahe, patientenorientierte Forschung.

Foto: NUM / © Jung-Wolff

Zur News des German Biobank Network

05.12.2025 | On-Site Training zur PBMC-Isolation in Leipzig

News | On-Site Training zur PBMC-Isolation

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Foto: German Biobank Network

Am 25. und 26. November 2025 nahmen Technische Assitent:innen aus 11 Biobanken des German Biobank Network (GBN) an einem intensiven On-Site-Training in Leipzig teil. Die Veranstaltung wurde vom Team der GBN-Partnerbiobank Leipzig Medical Biobank (LMB) fachlich und organisatorisch gestaltet. 

Theorie und Praxis Hand in Hand

Im Mittelpunkt stand die Isolation peripherer mononukleärer Blutzellen (PBMCs) mittels Dichtegradientenzentrifugation. Nach einem theoretischen Einstieg mit Vorträgen zu hämatologischen Erkrankungen und deren Diagnostik, Isolationsmethoden, Qualitäts- und Quantitätsbestimmung sowie zu präanalytischen Parametern und Lagerungseinflüssen folgte am zweiten Tag der praktische Teil: In kleinen Gruppen führten die Teilnehmenden unter Anleitung erfahrener LMB-Mitarbeiter:innen die PBMC-Isolation inklusive anschließender Qualitätskontrolle selbst durch. 

"Uns war wichtig, nicht nur ein Protokoll zu zeigen, sondern auch Raum für praktische Tipps und den Vergleich unterschiedlicher Arbeitsweisen zu schaffen", betonte Kristin Kolbe, leitende Technische Assistentin der LMB. "Gerade die unterschiedlichen Erfahrungen aus den Biobanken machen den hohen Mehrwert solcher Trainings aus."

Auch der Leiter der LMB, Dr. Ronny Baber, hob den gegenseitigen Austausch hervor: "Wenn wir Methoden, Qualitätsstandards und deren Herausforderungen gemeinsam diskutieren, profitieren am Ende Forschung, Klinik und damit auch die Patient:innen."


Einige Impressionen (Fotos: German Biobank Network):

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Foto4 OST_Biobank_11122025.pngFoto 5 OST_Biobank_11122025.png

Am 25. und 26. November 2025 nahmen Technische Assistent:innen aus 11 Biobanken des German Biobank Network (GBN) an einem intensiven On-Site-Training in Leipzig teil. Die Veranstaltung wurde vom Team der GBN-Partnerbiobank Leipzig Medical Biobank (LMB) fachlich und organisatorisch gestaltet.

Theorie und Praxis Hand in Hand

Im Mittelpunkt stand die Isolation peripherer mononukleärer Blutzellen (PBMCs) mittels Dichtegradientenzentrifugation. Nach einem theoretischen Einstieg mit Vorträgen zu hämatologischen Erkrankungen und deren Diagnostik, Isolationsmethoden, Qualitäts- und Quantitätsbestimmung sowie zu präanalytischen Parametern und Lagerungseinflüssen folgte am zweiten Tag der praktische Teil: In kleinen Gruppen führten die Teilnehmenden unter Anleitung erfahrener LMB-Mitarbeiterinnen die PBMC-Isolation inklusive anschließender Qualitätskontrolle selbst durch.

08.10.2025 | Nachbericht zum 13. Biobanken-Symposium

News | Biobanken-Symposium setzt Zeichen für nationale Biobanken-Plattform

Mit einem klaren politischen Akzent stand das 13. Nationale Biobanken-Symposium am 22. und 23. September 2025 in Berlin ganz im Zeichen der Zukunft des Biobankings und einer geplanten „Biobank-Plattform für Deutschland“. Unter dem Motto „Biobanking als gemeinsame Aufgabe“ kamen über 200 Expert:innen aus Biobanken, Forschung, Klinik und Industrie zusammen, um über Strategien, Synergien und Standards zu diskutieren. 

Bereits bei der Eröffnung durch Matthias Hauer, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), wurde deutlich, dass Biobanken politisch zunehmend als Schlüsselinfrastruktur für die biomedizinische Forschung verstanden werden. Seit 2010 hat das Ministerium mit rund 40 Millionen Euro den Aufbau leistungsstarker Biobanken gefördert – Grundlage für das heutige German Biobank Network (GBN). 

​Zum Nachbericht auf bbmri.de

18.09.2025 | GBN: Nationale Biobank-Plattform geplant

Pressemitteilung | Konzept zeigt Weg zu neuer Biobank-Plattform

Ein breites Bündnis aus akademischer Wissenschaft und forschender Industrie will den Weg für eine national übergreifende „Biobank-Plattform für Deutschland“ ebnen. Auf ein umfassendes Konzept dafür haben sich das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) mit dem German Biobank Network (GBN), die Pharmaverbände vfa und BPI, die Fraunhofer-Gesellschaft, der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH), der Biotechnologie-Branchenverband BIO Deutschland, die Deutsche Hochschulmedizin und die TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e. V. verständigt. Ihr Ziel ist es, Millionen in Deutschland lagernde Gewebe- und Flüssigproben sowie abgeleitete Daten über eine zentrale digitale Plattform für die medizinische Forschung bereitzustellen und dabei höchste Qualitäts-, Datenschutz- und Ethikstandards zu gewährleisten. Dies schafft die Grundlage für modernste Diagnostik, personalisierte Therapien und innovative Präventionsstrategien, von denen Patient:innen profitieren.

Breite Allianz aus akademischer Forschung und Industrie

Mit den neun mitwirkenden Organisationen und Institutionen stehen alle Standorte der Universitätsmedizin und über 500 Unternehmen aus Biotechnologie, Diagnostik und Pharma hinter dem Konzept – und mithin ein Großteil derer, die zu Biobanken beitragen oder sie für Forschung nutzen wollen. Das Konzept soll nun mit dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und dem Deutschen Bundestag beraten werden.

Zur vollständigen Pressemitteilung des Netzwerks Universitätsmedizin

17.09.2025 | Multimedia-Story zum Tag der Patientensicherheit

News | Welttag der Patientensicherheit: Leipzig Medical Biobank beteiligt sich an Multimedia-Story-Aktion zu Kindergesundheit

Anlässlich des Welttags der Patientensicherheit am 17. September 2025 beteiligt sich die Leipzig Medical Biobank an einer Multimedia-Story-Website, die vom europäischen Biobanken-Netzwerk BBMRI-ERIC initiiert wurde. Unter dem diesjährigen Motto „Safe care for every newborn and every child" macht die Website auf zentrale Aspekte der Kindermedizin aufmerksam.

Mit Bildern, Zitaten und Videos wird gezeigt, wie Forschende, Biobanken, Patient:innenorganisationen und Pflegekräfte gemeinsam für mehr Sicherheit in der Kinder- und Jugendmedizin arbeiten.

Ein Beitrag der Aktion widmet sich der LIFE Child-Studie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Die LIFE Child-Studie untersucht in enger Zusammenarbeit mit der Leipzig Medical Biobank seit 2011 die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen von der Schwangerschaft bis ins frühe Erwachsenenalter. Ziel ist es, den Einfluss von Umweltfaktoren und Lebensstilgewohnheiten auf Krankheiten wie Adipositas, Allergien, Kurzsichtigkeit, Depression und Hyperaktivität besser zu verstehen, um Früherkennung, Prävention und Behandlung zu verbessern.

In einem Interview geben Dr. Mandy Vogel, Leiterin Daten- und Qualitätsmanagement in der LIFE Child-Studie und Dr. Ronny Baber, Leiter der Leipzig Medical Biobank, anhand von Fotos aus dem Forschungsalltag Einblicke in die Arbeit der Studie.

 


Zur kompletten Multimedia-Story von BBMRI-ERIC zum Welttag der Patientensicherheit 2025

04.08.2025 | Biobanking Teil der Hightech-Agenda des BMFTR

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat Anfang August die neue „Hightech Agenda Deutschland“ vorgestellt. Ziel ist es, durch Investitionen in Zukunftstechnologien die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, Forschung zu stärken und innovative Anwendungen in die Praxis zu bringen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Gesundheitsforschung.

In diesem Zusammenhang wird das German Biobank Network (GBN) als Teil des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM) ausdrücklich erwähnt. Damit wird die Bedeutung der Biobanken für eine leistungsfähige Forschungsinfrastruktur und die Translation medizinischer Innovationen in die Versorgung hervorgehoben.​

Zur vollständigen News auf bbmri.de​

14.07.2025 | GBN: Neuer Name und neues Logo

​News | GBN mit neuem Namen und neuem Logo

Zum 1. Juli 2025 wurde aus dem German Biobank Node (GBN) das German Biobank Network (GBN). Der neue Name steht für mehr als eine Umbenennung: Er bringt die gewachsene Struktur des Netzwerks zum Ausdruck und vereint die bisherigen Aktivitäten des GBN und der German Biobank Alliance (GBA) unter einem Dach.

Integration in das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM)

Der Namenswechsel geht mit einer organisatorischen Integration des GBN in das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) einher. Im Zuge dessen wurde auch das Logo angepasst, das das aktualisierte Corporate Design des NUM aufgreift und den Untertitel „bbmri.de – Eine Infrastruktur im NUM“ trägt.GBN-Logo.png

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01.07.2025 | Ordnung für die LMB in Kraft getreten

News | Neue Ordnung definiert die Leipzig Medical Biobank als zentrale Biobank der Medizinischen Fakultät 

Mit Wirkung zum 20. Juni 2025 wurde die Ordnung der Leipzig Medical Biobank (LMB) als zentrale Biobank der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig veröffentlicht. Die vom Fakultätsrat am 29. Oktober 2024 bestätigte Ordnung definiert die organisatorische Struktur, Aufgaben und Nutzung der LMB und festigt deren Rolle als zentrale Serviceeinrichtung für die medizinische Forschung an der Universität Leipzig.

Die LMB hat die Aufgabe, qualitativ hochwertige Biomaterialien und assoziierte Daten systematisch von Proband:innen epidemiologischer Studien sowie von bestimmten Patient:innen des Universitätsklinikums Leipzig unter standardisierten Bedingungen zu sammeln, zu verarbeiten, zu lagern und Forschenden zur Verfügung zu stellen. Durch die enge Verzahnung mit den epidemiologischen Kohorten des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen (LIFE) und der NAKO Gesundheitsstudie sowie den klinischen Einrichtungen wird eine nachhaltige Forschungsinfrastruktur gewährleistet.

Die Ordnung regelt detailliert die Rechtsstellung, Ziele, Organisation und Verantwortlichkeiten der Biobank. Sie stellt sicher, dass die Freigabe und Nutzung von Biomaterialien transparent und qualitätsgesichert erfolgt. Wesentliche Gremien sind der Vorstand und das Lenkungsteam für den medizinisch/klinischen Bereich sowie die Geschäftsleitung, die den operativen Betrieb verantwortet.

Mit der neuen Ordnung wird die Leipzig Medical Biobank ihre Rolle als zentrale Ressource für innovative Forschungsprojekte weiter stärken und die interdisziplinäre Zusammenarbeit an der Medizinischen Fakultät intensivieren.

Die Ordnung der Leipzig Medical Biobank kann hier eingesehen werden. 

26.06.2025 | Interview: GBN wird Teil des NUM

​Zum 1. Juli wird das German Biobank Network (GBN) in das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) integriert – ein wichtiger Schritt für die nationale Biobanken-Infrastruktur. Unter dem etablierten Namen GBN werden künftig die bisherigen Aktivitäten des German Biobank Node und der German Biobank Alliance gebündelt. Was die Einbindung in das NUM bedeutet und welche Chancen sie bietet, darüber sprechen die GBN-Vorstandsmitglieder Dr. Gabriele Anton, PD Dr. Dr. Michael Kiehntopf und PD Dr. Sara Y. Nußbeck im Interview.

Das GBN koordiniert die Zusammenarbeit von humanen Biobanken an Universitätsklinika und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland. Auf internationaler Ebene fungiert das GBN als deutsche Vertretung im europäischen Biobanken-Netzwerk BBMRI-ERIC (Biobanking and BioMolecular resources Research Infrastructure – European Research Infrastructure Consortium). BBMRI-ERIC verbindet Biobanken in über 20 Ländern und fördert Vernetzung, Standardisierung und Qualität im Biobanking in Europa.

Was bedeutet die Integration des GBN in das NUM und wie kam es dazu?

Sara Y. Nußbeck: Der Zusammenschluss mit dem NUM ist ein großer Erfolg: Er bringt Biobanken und Forschende näher zusammen und schafft zugleich eine dauerhafte Perspektive für das GBN. Die im Koalitionsvertrag festgehaltene langfristige Verstetigung des NUM ist auch für uns eine riesige Chance.

Michael Kiehntopf: Die enge Anbindung an das NUM ist strategisch ein wichtiger Schritt. So können wir Biobanking noch stärker als Querschnittsthema in der medizinischen Forschung verankern – von der klinischen Studie bis zur datengetriebenen Forschung.​

Zum vollständigen Interview auf netzwerk-univesitaetsmedizin.de

02.06.2025 | Rückblick auf die Europe Biobank Week 2025

News | Über 800 Teilnehmende zur Europe Biobank Week

Vom 13. bis 16. Mai 2025 traf sich die internationale Biobanking-Community in Bologna zur Europe Biobank Week (EBW). Der gemeinsam von den Biobank-Netzwerken BBMRI-ERIC und ESBB organisierte Kongress zog über 800 Teilnehmende aus 47 Ländern an: darunter Biobanker*innen, Forschende, politische Entscheidungsträger*innen und Vertreter*innen der Industrie. Die EBW 2025 war größer, internationaler und interdisziplinärer denn je und zeigte eindrucksvoll, wie zentral Biobanken für die Zukunft der Gesundheitsforschung sind.

Zum Nachbericht auf bbmri.de​

Call for Papers | 13. Nationales Biobanken Symposium

News | Biobanken-Symposium: Call for Papers und Registrierung

Auf dem Nationalen Biobanken-Symposium trifft sich die deutsche Biobanken-Community einmal jährlich, um Synergien für den wissenschaftlichen, fachübergreifenden Austausch sowie mit der Industrie und der Öffentlichkeit voranzubringen. Das 13. Nationale Biobanken-Symposium vom 22. bis 23. September 2025 in Berlin wird von der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF e.V.) organisiert und ausgerichtet. Der Call for Papers und die Registrierung sind geöffnet.​

Call for Papers

Forschende aller Fachrichtungen, Biobankbetreibende und Industrie sind herzlich eingeladen, das Programm für das Biobanken-Symposium 2025 mit einem Beitrag mitzugestalten. Die Abstracts können bis zum 15. Juni 2025 beim Veranstalter eingereicht werden. Die Beiträge können als Vortrag oder als Poster angenommen werden und werden in einem Tagungsband veröffentlicht.

The­men für die Bei­trags­ein­rei­­chun­gen

  • Aktivitäten und Projekte in Nationalen Konsortien
  • Ethik und Recht
  • Kooperationen von Pharma und Wissenschaft (nur Poster)
  • Human Biomonitoring und Non-Human Biobanking
  • Biosample Data Live Cycle​
Weitere Informationen auf tmf-ev.de


09.05.2025 | Lange Nacht der Wissenschaften an der LMB!

News | Lange Nacht der Wissenschaften 2025: Die Biobank ist dabei! | 08.05.2025

Am 20. Juni 2025 ist wieder so weit: Dann findet die Lange Nacht der Wissenschaften in Leipzig statt. An Wissenschafts-Standorten im gesamten Stadtgebiet wird ein Abend lang gestaunt und experimentiert.

Wie schon 2023 bietet auch in diesem Jahr die Biobank im Roten Haus (Philipp-Rosenthal-Straße 27) ein interaktives Programm für kleine und große Entdecker:innen:

Biobanken-„Triathlon" – Interaktives Mitmachprogramm zur Einführung in die Welt des Biobanking

Am Stand werden umfangreiche Informationen „spielerisch" präsentiert. Darüber hinaus bietet der Biobank-Triathlon die Möglichkeit, sich dem Thema Biobanking interaktiv zu nähern. Dabei lernen Sie aktiv die Verarbeitung von Blut, das Erfassen von Bioproben und deren Sortierung kennen. Sie werden auch auf die Fallstricke und Probleme der einzelnen Schritte und deren mögliche Auswirkungen auf die Verwendungsmöglichkeiten der Proben aufmerksam gemacht.

Mitmach-Station | 18:00 – 22:00 Uhr | 1. OG, LIFE Child Ambulanz

Bioproben von heute für die Medizin von morgen – Führung durch die Leipzig Medical Biobank

Seit 14 Jahren sammelt und verarbeitet die Leipzig Medical Biobank (LMB) z. B. Blut, Gewebeproben und genetisches Material zur Unterstützung der medizinischen Forschung am Standort Leipzig und darüber hinaus. Dabei werden große Anstrengungen unternommen, die Qualität der Proben bei Entnahme, Verarbeitung und Lagerung zu gewährleisten.

Während der Führung erhalten Sie einen tiefen Einblick in die Funktions- und Arbeitsweise der LMB und erfahren, wie sie die medizinische Forschung unterstützt. Die Führung startet immer zur vollen Stunde (letzter Durchgang 21 Uhr). Anmeldung und Treffpunkt direkt am Stand.

Rundgang | 18:00 – 22:00 Uhr | 1. OG, LIFE Child Ambulanz

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter www.wissen-in-leipzig.de
Oder auch hier

30.04.2025 | Biobanking im Koalitionsvertrag verankert

​News​ | Biobanking in Deutschland bekommt neue Priorität

Mit der Annahme des Koalitionsvertrags durch alle künftigen Regierungsparteien bekommt das Biobanking in Deutschland eine neue politische Priorität: Erstmals ist im Regierungsprogramm die Einrichtung einer „Nationalen Biobank“ vorgesehen. Im Kapitel „2.4 Bildung, Forschung und Innovation“ heißt es: „Wir schaffen eine Nationale Biobank als Grundlage für Präventions-, Präzisions- und personalisierte Medizin.“ Damit setzt die Bundesregierung ein klares Signal für die strategische Bedeutung von Biobanken.  

Zur News des German Biobank Node

10.04.2025 | GBN Teil des Netzwerks Universitätsmedizin

Pressemitteilung | Der German Biobank Node wird in das Netzwerk Universitätsmedizin eingebunden

Der German Biobank Node (GBN) wird zum 1. Juli 2025 in das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) integriert. Diese Entscheidung fällt zeitlich zusammen mit der letzte Woche erfolgten Bewilligung der neuen Förderphase des NUM (NUM 3.0) durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die gestern im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD für die 21. Legislaturperiode angekündigte Verstetigung des NUM mit allen Akteuren eröffnet damit auch dem GBN eine große Chance, die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre im NUM dauerhaft weiterzuführen. Mit der Verbindung von GBN und NUM wächst zusammen, was zusammengehört – die gebündelte Expertise der Biobanken-Community und die deutschlandweite universitätsmedizinische Forschungslandschaft. Im Zuge der Integration wird GBN zudem ab Juli unter dem neuen Namen „German Biobank Network (GBN)" auftreten. Die vom GBN koordinierte German Biobank Alliance (GBA) wird darin aufgehen. 

21.03.2025 | Uni Leipzig: Biobanking-Modul im Studium

News | Neues Kursangebot zu Biobanking an der Universität Leipzig 

Die Leipzig Medical Biobank (LMB), Partner-Biobank der German Biobank Alliance (GBA), bietet auch in diesem Jahr das Modul „Biobanking für die Forschung mit Humanmaterial“ im Rahmen des Masterstudiengangs Clinical Research and Translational Medicine an der Universität Leipzig an. Der Kurs findet in Präsenz an zwei Terminen (15. Juni und 14. September 2025) statt und vermittelt umfassende Grundlagen des Biobankings.

Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in den Aufbau und Betrieb einer Biobank, in Qualitätssicherungsmaßnahmen, Entnahme-, Verarbeitungs- und Lagerungsprozesse sowie die Herausgabe von Bioproben. Weitere zentrale Themen sind die Erfassung Proben-assoziierter Daten, präanalytische Einflüsse sowie ethische und rechtliche Rahmenbedingungen. Der berufsbegleitende Masterstudiengang Clinical Research and Translational Medicine richtet sich an Mediziner*innen und Lebenswissenschaftler*innen und vermittelt fundiertes Wissen zur Planung und Durchführung klinischer Studien. Das Biobanking-Modul wird als Wahlpflichtkurs angeboten.


18.03.2025 | Nutzerordnung der LMB veröffentlicht

News | Nutzerordnung der Leipzig Medical Biobank seit 6. März 2025 in Kraft

Die Leipzig Medical Biobank hat die aktuelle Version ihrer Nutzerordnung veröffentlicht, die seit dem 6. März 2025 gültig ist. Die Regelungen betreffen sowohl interne als auch externe Forschende und legen die Rahmenbedingungen für die Nutzung von Biobank-Proben und -Daten fest.

Mit der Überarbeitung sollen Transparenz und Nachvollziehbarkeit weiter verbessert sowie die wissenschaftliche Zusammenarbeit erleichtert werden. Besonders hervorgehoben werden in der neuen Nutzerordnung die Prozesse zur Antragstellung, die ethischen und rechtlichen Vorgaben sowie die Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Außerdem wird auch der Zugang zu Proben aus der NAKO Gesundheitsstudie​ erklärt.

Interessierte Forschende können die vollständige Nutzerordnung auf der offiziellen Website der Leipzig Medical Biobank​ einsehen.​​

SAVETHEDATE: Europe Biobank Week Congress

NEWS | Save The Date - Europe Biobank Week Congress

Vom 13. bis 16. Mai 2025 findet der Europe Biobank Week Conress 2025 in Bologna Congressi, Italien, statt. Die Veranstaltung bietet eine Plattform für den Austausch mit Branchenvertreter:innen, die Diskussion aktueller Themen und neuester Erkenntnisse mit Expert:innen aus Gesundheitswesen, Wissenschaft und Industrie sowie die Teilnahme am wissenschaftlichen Programmen.

Die Europe Biobank Week präsentiert die neuesten Innovationen und Forschungsergebnisse im Bereich Biobanking. Ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops, organisiert von ESBB und BBMRI-ERIC, bietet umfassende Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Branche.

Mehr auf europebiobankweek.eu​

20.02.2025 | Patientenbeauftragter unterstützt Positionspapier

News | Gemeinsames Positionspapier zur Stärkung akademischer Biobanken und Patient*innen-Partizipation wird durch Patientenbeauftragten der Bundesregierung unterstützt​

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten, Stefan Schwartze, MdB, hat seine Unterstützung für das im Jahr 2024 veröffentlichte Positionspapier des German Biobank Node (GBN) und verschiedener Patient:innenorganisationen erklärt. Damit erhält das Papier, das zentrale Empfehlungen zur Stärkung der akademischen Biobanken und der Patient:innenpartizipation in der biomedizinischen Forschung enthält, eine weitere wichtige politische Rückendeckung. 

05.02.2025 | GBN-/GBA-Expertise für die MII-Academy

News | German Biobank Node (GBN) und German Biobank Alliance (GBA) steuern Videos zur Academy der Medizininformatik-Initiative bei​

Die Academy der Medizininformatik-Initiative (MII) bietet eine Lernplattform für Forscher:innen, die sich mit der Nutzung von Daten aus der medizinischen Routingeversorgung für ihre Projekte beschäftigen möchten. Auf der kostenfreien E-Learning-Plattform erhalten die Teilnehmer:innen in kurzen, praxisorientierten Videopräsentationen Einblicke in die Beantragung und Auswertung solcher Daten. Dabei werden sowohl organisatorische als auch methodische Aspekte behandelt.

Expert:innen aus dem German Biobank Node (GBN) und der German Biobank Alliance (GBA) haben ihre Expertise in die MII-Academy eingebracht und eine Reihe von Videopräsentationen zu verschiedenen Themen rund um Biobanking und Forschung beigesteuert. 

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04103 Leipzig
Telefon:
0341 - 97 22486
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